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Wandern und Sehenswürdigkeiten

Wanderwege quer durchs Haunetal führen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

 

Vier Rundwanderwege in der Marktgemeinde Haunetal

Im Jahre 2003 wurden vier Rundwanderwege in der Marktgemeinde Haunetal freigegeben. Auf Initiative des Heimat und Verkehrsverein, der Marktgemeinde Haunetal und des Wanderverein Haunetal, wurde ein Konzept erarbeitet, dass möglichst alle Ortsteile mit ihren Sehenswürdigkeiten erreicht und für Gäste und Wanderer in der Marktgemeinde eine zumutbare Weglänge beinhaltet.

 

Um nicht, wie bei vielen gemeindeinternen Wanderwegezeichen mit 1,2,3 und 4 die Wege zu kennzeichnen, wurde festgelegt, die Wege mit herausragenden Symbolen der Marktgemeinde zu zeichnen. So haben zum Beispiel die vier Wanderwege zum Namen der Sehenswürdigkeit, auch das entsprechende Symbol mit Namen bekommen.

 

 

Beschreibung der vier Rundwanderwege:

       (E = Einkehrmöglichkeit)

Burgpfad   Symbol Burg   

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      Ausgangspunkt: Oberstoppel (Kirche) – Burgruine Hauneck – ND „Lange Steine“ –

      Ilmestal –Salzborn – Totenkirche – Steinbach – Oberstoppel.

 

      Wegstrecke: 15 km

 

Wegbeschreibung: In Oberstoppel führt uns das blaue Wanderzeichen mit der Burg zunächst auf den Stoppelsberg zur Burgruine (524m) und weiter nach Süden zum ND „Lange Steine“. Hier werden an einer Infotafel die Herkunft der Steine erklärt und die eingemeißelten Symbole erläutert. Zwei schöne Sitzgruppen (neben den Steinen und am Parkplatz) laden zum Verweilen ein. Weiter führt der Wanderweg nun in das Ilmestal und entführt uns für einen kurzen Moment in eine wunderschöne Naturlandschaft mit einem Schwarzdornheckentunnel, einer zweireihigen Sitzgruppe am Teich und einer wunderschönen Holzbrücke über den Ilmesbach hinauf zum gut begehbaren Waldweg in Richtung Salzborn.

Auch am Salzborn lädt eine große Sitzgruppe den Wanderer ein zu verweilen. Nach der Totenkirche führt der Wanderweg nun bergan nach Steinbach (E) und von dort zurück nach Oberstoppel, das Gänsehöfchen (E) Cafe & Kramladen (Mo.- Di. Ruhetag) lädt zu einer Einkehr ein.

 

 

Kirchweg  Symbol Kirche

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Ausgangspunkt: Neukirchen Bürgerhaus – Parkplatz Rhina (B27) – hinter der ehemaligen Sennhütte bergauf – Ilmestal – ND „Lange Steine“ – Unterstoppel – Oberstoppel – Giesenheiner Höhe – Neukirchen.

 

Wegstrecke: 13 km

 

Wegbeschreibung: In Neukirchen führt uns das Wanderzeichen mit der Kirche in Richtung Süden zur B27. Achtung! hier überquert der Wanderweg die stark befahrene Bundesstraße 27 und bringt uns zum  Parkplatz Rhina. Vor dem Parkplatz führt uns das Wanderzeichen links in den  Wald hinauf und trifft dann auf den Radweg R12 der uns bis zur ehemaligen Sennhütte und der Kreisgrenze Hef. – FD begleitet. Hier auf Fuldaer Gebiet steht ein Stein mit einer Tafel: Niedrigster Punkt des Landkreises Fulda (230m). Der Kirchweg trifft hier auf den Burgpfad und führt hinauf ins Ilmestal mit seiner wunderschönen Naturlandschaft. Eine Holzbrücke führt über den Ilmesbach und eine Sitzgruppe mit zwei Bänken und Tisch lädt den Wanderer zum Rasten ein. Nach der Rast geht es zunächst durch einen Schwarzdornheckentunnel hinauf zur Kreisstrasse K47 und weiter in der Gemarkung Unterstoppel zum Naturdenkmal „Lange Steine“. Hier kann an einer Großen Infotafel über die einzigartigen Steine alles in Erfahrung gebracht werden was bisher bekannt ist. Auch Sitzbänke laden zum Ruhen und Entspannen ein.

Nun führt das Wanderzeichen Kirche uns zum Waldrand unterhalb der Ruine Hauneck. Bei guter Sicht ist hier ein einmaliger Blick in die Rhön, mit dem höchsten Punkt der Wasserkuppe (950m) möglich. Der Wanderweg führt nun an den Ortsrand von Unterstoppel und überquert wieder die K47 in Richtung Oberstoppel. In der Nähe der Kirche lädt das „Gänsehöfchen“ (E)  (Mo.- Di. Ruhetag) zur Rast ein. Wir verlassen den Ort, vorbei an der Kirche in Richtung Giesenheiner Höhe und wandern dann hinunter ins Haunetal nach Neukirchen, wo ein zünftiger Abschluss im Bürgerhaus( E)(Mi. Ruhetag und täglich um 17 Uhr geöffnet), oder in der Gaststätte „Zum Auerhahn“ (E) (Di. Ruhetag) sonstige Tage ab 15.30Uhr und sonntags auch mittags über geöffnet. Sehenswert ist die tagsüber geöffnete evangelische Kirche, von der auch der Name des Wanderweges abgeleitet wurde.

 

 

Turmweg  Symbol Turm     

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Ausgangspunkt: Neukirchen Bürgerhaus – Holzheim – Siegwinden – Odensachsen – FS-Umsetzer – Kircheneck – Tanzplatz (Grill) – Neukirchen.

 

Wegstrecke: 12 km, Rucksackverpflegung empfohlen.

 

Wegbeschreibung: Das grüne Wanderzeichen mit dem Turm führt durch die Johannesstraße zur Eisenbahnbrücke ins Haunetal, wo der Wanderer auf der Landstraße L3431 die Haunebrücke überqueren muss, um dann weiter nach dem Bauernhof links einzubiegen. Nun wandert man auf einem gut befestigten Weg hinauf nach Holzheim und biegt dann rechts auf die Turmstraße ein. Nach einigen Metern kann man jetzt den heute im Privatbesitz befindlichen Turm sehen, der dem Wanderweg den Namen gab.

Dem Wanderzeichen folgend kommen wir jetzt auf eine Straße die mehrere Namen führt: Alte Heerstraße, und in Wanderkarten als Hessenweg, Wildbahn (X3) bezeichnet ist. Durch das Waldstück Hühnerbalz kommen wir auf ein Hochplateau, auf dessen anderer Seite der ehemalige Weiler Siewinden liegt, der heute zu einer großen Ferien und Freizeiteinrichtung ausgebaut ist. Danach kommen wir im Wald zu einer Weggabelung, die links hinunter nach Hilperhausen, geradeaus nach Bad Hersfeld und rechts nach Hermannspiegel den nördlichsten Ortsteil der Markgemeinde Haunetal führt.

Wir wandern rechts und biegen nach 200m recht ab hinunter ins Haunetal nach Odensachsen. Überqueren die Haune, unterqueren die Eisenbahn, vorbei an alten Bauerngärten in den Ort Odensachsen mit seiner sehr schönen Kirche. Wir verlassen den Ort in Richtung B27 und befinden uns jetzt in der Feldflur oberhalb der Bundesstraße. Nach 1,5 Km kommt eine saubere Schutzhütte, (Das Lindchen) wo eine Rast eingelegt werden kann. Weiter leicht ansteigend kommen wir am Waldrand zum ehemaligen Fernsehumsetzer und haben von hier einen wunderschönen Rundblick nach Westen bis zum Knüll und dem Rimberg mit seinem Sendemast. In den Wald hinein gehen wir geradeaus bis wir an eine Gabelung kommen, an der ein großer behauener Sandstein mit einer eingemeißelten Kirche zu sehen ist. Im Volksmund  „Das Kircheneck“. Das Wanderzeichen führt nun bergab zum Tanzplatz mit Grill und Schutzhütte und mehreren Sitzbänken. Nach einigen hundert Metern kommen wir zum Waldrand und sehen über die im Vordergrund liegende Neubausiedlung, nach Neukirchen und im Hintergrund noch Häuser von Rhina. Nach 500m kommen wir wieder zum Ausgangspunkt in Neukirchen, wo im Bürgerhaus (E) (Mi. Ruhetag täglich ab 17 Uhr geöffnet) und in der Gaststätte „Zum Auerhahn“ (E) (Di. Ruhetag, täglich ab 15.30 Uhr geöffnet ist) eine Einkehr möglich ist.

 

 

Kuppenpfad   Symbol Aussichtsturm Mengshäuser Kuppe      

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Ausgangspunkt: Wehrda (Feriensiedlung) – Klebsmühle – Rhina – Ahlertshof – Kruspis – Mengshäuser Kuppe – (Fuldahöhenweg X17) – Stärklos – Wetzlos – Schletzenrod – Wehrda.

 

Wegstrecke: 16 km, Rucksackverpflegung empfohlen.

 

Wegbeschreibung: Der „Heussner Turm“ auf der Mengshäusner Kuppe ist unser Symbol als Wanderzeichen und führt uns nach Wehrda hinein und dann nach Norden abbiegend entlang des Pfuhlgraben zur Kehlsmühle und von dort über die K46 nach Rhina. Oberhalb des Ortes überqueren wir die K45 und biegen ab in das Rhinbachtal vorbei am Ahlertshof hinauf nach Kruspis. An den Fischteichen des Angelsportvereins Haunetal vorbei hinauf in den Ort Kruspis und weiter in den Wald hinein zur Mengshäuser Kuppe, (473m) mit dem 25 Meter hohen Aussichtsturm der unser Symbol als Wanderzeichen    ist. Am Fuße des Turms steht eine Schutzhütte, wo wir rasten können.  Weiter führt nun der Wanderweg vorbei am Franzosengrab, (Gedenkstein mit Datum und Text von 1761) auf den Fuldahöhenweg (X17), der uns für einen Teil des Kuppenpfades begleitet. Oberhalb von Stärklos kommen wir auf die L3471 und folgen ihr bis Wetzlos wo wir im Ort rechts abbiegen und in der Feldflur nach Schletzenrod wandern. Das Wanderzeichen führt nun wieder auf die L3471 in Richtung Wehrda, wo wir nach 150m rechts abbiegen, um dann vor einem Aussiedlerhof, links hinab, auf einem Wiesenweg, nach Wehrda zu wandern. Eine Einkehr in die Gaststätte (E) der Feriensiedlung ist empfehlenswert. Bitte Öffnungszeiten beachten. 

               

 

 

 

       April 2010, überarbeitet im November 2015

      Lothar Sabo 1.Vorsitzender des Wandervereins Haunetal