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Neukirchen

Erste urkundliche Erwähnung 1263 anlässlich einer Schenkung an das Kollegialstift zu Hünfeld. Der Name lässt darauf schließen, dass das Dorf nicht zu den ursprünglichen Siedlungen im Haunegrund gehört.

 

1372 wurde es vom Sternerbund verwüstet. Die Kirche zeigt in Anlage und Ausstattung, dass Neukirchen ein religiöser Mittelpunkt war. Taufstein von 1588, der einzige spätgotische Frühaltar des Hünfelder Landes. Neukirchen stand in enger Verbindung mit dem Amt und erhielt ein eigenes Gericht. Im Jahre 1310 gab Abt Heinrich von Fulda dem Ritter Hartrat von Trübenbach die Burg in Wehrda und das Amt in „Nuwenkirchen“. Die strittigen Rechte über das Gericht hatten bereits während des 30jährigen Krieges zu konfessionellen Streitigkeiten geführt und fanden ihren Höhepunkt im „Stockeisenkrieg“ in Wehrda am 24. Mai 1746. Neukirchen hat heute 805 Einwohner und verfügt mit Raiffeisenbank, Sparkasse, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Apotheke, Gemeindeverwaltung, Kindergarten und Grundschule über wichtige infrastrukturelle Einrichtungen.

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