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Unterstoppel

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1241 wird erstmals der Ort „Stupfele“ erwähnt, als der Fuldaer Fürstabt Konrad der III. von „Mallhers“ dortige Güter an seinen Konvent überwies.

 

Der Name „Stouf“ = Felsen, wurde vom Stoppelsberg übernommen. 1353 erscheint der Ort als „Staupfiel“, 1371 als „Stuppvel“, erst im Jahre 1402 wird Oberstoppel als „Oberstoppfel“ und Unterstoppel als „Niederstoppfel“ unterschieden. 1803 zählte Oberstoppel zum Hessischen Amt Hauneck, mit dem es bei der Kurhessischen Kreiseinteilung an den Kreis Hersfeld kam. 1861 wurde die Enklave dem Kreis Hünfeld angeschlossen und gehört heute, nach der Gebietsreform, wieder in den Kreis Hersfeld-Rotenburg.

 

Kirchlich war Oberstoppel schon 1404 Filiale der Pfarrei Kruspis. Die evan-gelische Kirche in Oberstoppel ist ein Barockbau aus dem Jahr 1754 und 1756. Sie war Filialkirche der Pfarrei Kruspis und gehört heute zum Kirchspiel Neukirchen.

 

Die Geschichte von Ober- und Unterstoppel ist eng mit der Geschichte der Burg Hauneck verbunden. Die ehemalige Zehntscheune am südlichen Ortsausgang von Unterstoppel trägt an einem Fenstersturz die Inschrift 1784.

Unterstoppel verfügte ursprünglich über eine kleine Kirche, die jedoch nach der Reformationszeit verfiel und heute nicht mehr existiert. Unterstoppel gehört kirchlich zu Oberstoppel.

Umbau der Schule Oberstoppel in ein Dorfgemeinschaftshaus.
Oberstoppel hat heute 142 Einwohner, Unterstoppel hat 73 Einwohner.